Sich dem Unterbewusstsein absichtslos ausliefern- kein Denken, kein Bewerten, kein Golfen. Pure Bewegung. Übung.

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GOLF COMMERCIALS

Die Werbebranche kann ja sehr kreativ sein, wenn der client es zulässt.
Hier ein paar Beispiele.

1.Was Freunde nicht alles für einen tun!




2. Was einen in Japan bei einem Hole-in-One erwartet



3. Ehefrauen kann man nichts vormachen



4. Nazi Golf - Was klebt, das klebt!



5. Barkley can definitely talk trash



6. Warum wohl Handys verboten sind?



7. Fat boys just do it!



8. Harte Zeiten für "Ballsucher"!



9. Was kann der eigentlich nicht?



10. Don't mess around with Darth!



Im April gibts die nächsten 10.

GOLF KOAN MÄRZ 2009

Ein Schüler fragte den Meister Head Pro beim Putten:" Was ist die Wahrheit hinter allem?" 

Daraufhin der Meister Head Pro: "Nicht das Loch!"

GOLF KOAN FEBRUAR 2009

Ein Clubmitglied nimmt eine Stunde beim Meister Head Pro und fragt ihn: " Woran denkt man während man golft?" 

Der Meister Head Pro antwortet: "Man denkt an das nicht golfen." 

Fragt das Clubmitglied weiter:"Wie denkt man an das nicht golfen?" 

"Ohne Denken, ohne golfen" antwortete der Meister Head Pro.

SPEED KILLS

Sie genießen Turnierrunden, die mindestens 5 1/2 Stunden dauern? Sie lieben Flightpartner, die vor jedem auszuführenden Schlag 5-8 Probeschwünge absolvieren und 10x vor jedem Schlag waggeln? Sie bewundern Mitspieler, die die hohe Kunst des akribischen Abschreitens der Distanz des zu spielenden Schlags beherrschen? Sie himmeln Golfer an, die vor einem 2m Bogeyputt minutenlang, geradezu in Trance verfallen, die Grünbeschaffenheit erkunden? Sie beneiden erfahrene Golfer, um ihre Fähigkeit, Birdiebooks vor dem Schlag ausgiebig zu studieren, um dann das Grün mit dem Eisen 8 um 15m zu überschlagen?

Dann müssen sie mit mir eine Turnierrunde spielen!

Ich versetze meine Mitspieler und die nachfolgenden Flights sowie anwesende Marshalls durch meine gewissenhafte Schlagvorbereitung meiner ca. 82 Schläge und Putts in euphorischen Hass. Man kennt mich unter meinem „nome de guerre“: Quick Nick.Zur Vorbereitung eines Turniers, bei dem es mir möglich erscheint mein Handicap zu verbessern, vermesse ich bereits Wochen vorher in frühmorgendlichen Trainingsrunden den Platz mit Hilfe meines Bushnells Laser Entfernungsmessgerät. Eventuelle Neigungen der Fairways in den zu erwartenden Landezonen meiner Abschläge werden punktgenau notiert. Die Grüns werden penibel inspiziert, detailgenaue Skizzen angefertigt, damit jeder Schlag ins Grün an den sicheren Seiten platziert werden kann. Nachdem in den frühen Morgenstunden meistens Greenkeeper auf dem Platz angetroffen werden können, werden diese nach der jeweils verwendeten Grassorte für Fairways und Grüns befragt. Für jede Spielbahn werden die vermeintlich zu spielenden Schläger ins Auge gefasst. Als Gameplanner in bester Langerscher Tradition versuche ich während der Turnierrunde von keiner Situation unvorbereitet überrascht zu werden.
Nach 10 Jahren Golferdasein bin ich stolzer (und von vielen beneideter) Besitzer von ca. 60 solcher detailgenauer „Birdiebooks“. Wobei ich, bezogen auf meine momentane Spielstärke, eher von „Parbooks“ sprechen möchte.

Sollte sie nun schon den Wunsch verspüren, mit einem Strategiepedanten wie mir spielen zu wollen, da sie zu der zunehmenden Schar von Golfern gehören, die Zeit für und Liebe zum Spiel mitbringen, möchte ich ihnen nicht vorenthalten was sie auf einer gemeinsamen Runde erwarten wird.

Nach ritualisierter Aufwärmphase auf Driving Range und Übungsgrün und dem unerlässlichen Autogenen Training vor dem 1.Abschlag (dass ich mich intensiv mit mentalem Training auseinandersetze, sollte für sie die logische Konsequenz meiner perfektionistischen Herangehensweise sein), trage ich mein Bag, dass logischerweise einen Satz perfekt auf meinen Schwung und Körpermasse gefitteter Custom-made Schläger beherbergt, ruhigen Schrittes zum 1. Tee.
Nach knapper aber freundlicher Begrüßung, beginnt nun die gewissenhafte Umsetzung meines Gameplans. Die Windrichtung wird mehrmals geprüft, das Zwischenziel vor dem Ball mehrfach penibelst angepeilt, einige Waggles vor dem Abschlag lockern nochmals die Muskeln der Arme und Hände, um dann einen leicht gehookten Ball ca. 220m weit ins linke Rough zu befördern. Für den nächsten Schlag nehme ich mir die Zeit so viele Probeschwünge zu machen, bis ich mir sicher bin, mit welchem Körpergefühl und welcher Ballflugkurve der Ball sein gedachtes Ziel erreichen soll. Dass die Windrichtung einige Male durch Rauszupfen von Fairway- oder Roughgras kontrolliert gehört, muss ich wohl nicht betonen. Dann wird mit dem imaginären Caddie die in Betracht gezogene Strategie kurz besprochen, dann noch ein prüfender letzter Blick auf das Birdiebook geworfen und die Entscheidung aus 128m doch ein E7 mit 80%iger Schwungdynamik 5m in die Welle hinter der Fahne zu schlagen, ist gefällt.
Nach 4-5 Löcher haben werden sie nun, eine mögliche Disqualifikation in Kauf nehmend, das Sekretariat per Handy anrufen, um den Marshall herbeizurufen, der mich auf Loch 8 dann beiseite nimmt und mir mit polizeilichem Gehabe mitteilt, dass er mich auf die Uhr genommen hat. Dank meiner beneidenswerten Fähigkeit durch Abschreiten der Grüns und ihrer Umgebung von allen Seiten, die Konturen der Grüns zu erfassen, spule ich stoisch unter den bewundernden Blicken meiner Flightpartner meine gesavten Pars und unglücklichen Bogeys herunter. Nach Loch 9 verzehre ich dann meistens alleinsitzend die Halfwaykost. Nachdem mich die angewiderten Blicke des nachfolgenden Flights ermahnen zu Loch 10 zu hetzen, lasse ich es mir dennoch nicht nehmen, meine Flightpartner nach dem Abschlag daran zu erinnern unsere Gehgeschwindigkeit zwischen den Schlägen zu erhöhen. Nach durchschnittlich 5 ½ Stunden, kurzer Verabschiedung und der folgenden kommentarlosen Scorekartenabgleichung, finde ich mich dann meistens allein auf der Terrasse des jeweiligen Clubs sitzend, mit nachdenklicher Miene meine Rundenaufzeichnungen studierend und darüber sinnierend, warum auf Loch 12 trotz perfekt umgesetztem Gameplans, der Bogeyputt ausgelippt ist. Meine Statistik sagt mir, dass ich 6 GIRs hatte, 10 Fairwaytreffer und nur eine durchschnittliche Puttleistung von 31 Putts zu Stande gebracht habe. Die Par 5s in 2 unter, die Par 4s in 8 über und die Par 3s in 2 über lassen mich nachdenklich werden, ob ich mich in der Woche vor dem Turnier genug meiner mittleren Eisen gewidmet hatte. Bei der Siegerehrung nehme ich dann demütig meinen Preis für den 3. Platz Netto mit 36 Punkten entgegen. Warum klatscht eigentlich nie jemand? Meistens merke ich dann immer wieder, dass ich mir mit meiner Entscheidungsfindung mehr Zeit hätte nehmen müssen. Hudeln bringt eben nichts beim Golf.

GOLF KOAN JANUAR 2009

Ein Single-Handicapper sprach den Meister Head Pro an:
"Sag mir deine Wahrheit über das Golfspiel."
Der Meister Head Pro sagte:
"Hör gut zu, aber erzähl es nicht weiter und behalte es für dich: Da ist nichts."

Später sagte der Meister Head Pro zu zu seinem Assistant Pro:

"Was für ein Theater!"

GOLF KOAN DEZEMBER 2008

Ein neuer Schüler kam zum Meister Head Pro und sagte: "Ich bin neu hier im Club und hätte gerne eine Stunde bei ihnen." 

Der Meister Head Pro fragte den Schüler: Hast du nicht gerade mit 10 Bällen gechipt?" 

Der neue Schüler bejahte dies. 

Darauf sagte der Meister Head Pro: "Dann geh und säubere die Bälle."

NEVER ENDING ROAD?

Gibt’s es eigentlich eine fundierte Studie, warum die Menschen zu golfen beginnen? Weil es in ist? Weil es cool ist mit 14 Schlägern in einem Behälter, der batteriebetrieben auf einem Gestell mit Rädern befestigt wird, 6 km in über 5 Stunden zurückzulegen? Weil Golfplätze so schön sind? Weil es cool ist den Kofferraum ewig mit Golfutensilien zu verstopfen? Weil es so aufregend ist, 60-100 km zum nächsten Platz zu fahren, um 5 Stunden lang völlig ohne messbare Gegenleistung weiße Bälle in die von Menschenhand „manikürte“ Natur zu befördern? Weil es fasziniert, dass man Tausende Euros in Material und Club/Greenfee Gebühren investiert, um als „return of investment“ ein Handicap um die 27 zu bekommen? Oder weil man irgendwann zufällig einen „Schläger“ (keinen „Schwinger“) in die Hände genommen hat und versucht hat den kleinen weißen Ball in die Luft zu befördern und es nicht fassen kann, dass man so überhaupt nicht dazu in der Lage ist? Man versucht es wieder und siehe da er fliegt, vielleicht sogar 100m mit einem E7! Mit einer Bewegung, die man vielleicht vorher noch nie so ausgeführt hat. Nun weiß man, dass man mit 3/4/5 Schlägen „Schlägen“ (nicht „Schwüngen“) ein Par3/Par4/Par5 bewältigen soll. Spielt dann irgendwann die 1. Runde am Platz und stellt fest, dass man 9 Schläge für ein Par4 benötigt. 6 Schläge für ein bescheidenes Par3 von 125m! Das darf nicht sein, das muss weniger werden! Man sieht fortgeschrittene Golfer und bemerkt: „Die machen das anders als ich, das sieht so ruhig und flüssig aus und dann diese Längen und diese Präzision!“ Man fängt an zu denken! Techniklernen ist angesagt. Man nimmt Stunden beim Pro, der weiß wie es geht, denn der kann es ja. Man erfährt dann meistens was man ja schon wusste oder wenigstens ahnte, aber unterbewusst spürte: Ansprechposition, Griff, Gewichtsverteilung, Takeaway, Ebene, Schwungbahn, Treffmoment, Schlägerblattstellung = alles völlig falsch! Nun kommen Wörter und deren Bilder ins Spiel: Slice-Fade, Hook-Draw, Ball-Boden, Out-to-In, In-to-Out, palmares Handgelenk, Lag, Backspin, etc. etc. Nun ist der Anfänger voll beim „Imaginären Golf“ angekommen. Der volle Schwung muss her, rund und flüssig, kraftvoll und dabei mühelos. Damit der Ball in unendliche Weiten vorstößt und aus den 9 Schlägen endlich 5 werden auf dem Par 4 mit seinen erreichbaren 320 Metern. Bücher, DVDs, neues Material werden gekauft, in der nie enden wollenden Hoffnung doch noch einen verlässlich gerade und weit fliegenden Ball zu „schlagen“ (nicht „schwingen“). Man spielt Turniere, denn ohne Handicap gibt’s keine Spielerlaubnis auf heimischen Plätzen. Aus Zählen von „Schlägen“ wird jetzt nur noch Punkte sammeln. Wo man ursprünglich aus Freude am Erlebnis der unbekannten „Schwung“bewegung das Golfen begonnen hatte, wird nun ein verbissenes, verkrampftes „Schlagen“, denn nun gilt die Gleichung: mehr Länge= weniger „Schläge= mehr Punkte= niedrigeres Handicap. An die Stelle von trotz 130 „Schlägen“/Runde entspannter Golferlebnisse mit netten Flightpartnern, tritt die deprimierende Frage, die einem beim Betreten des Clubhauses entgegenschallt: „Wie viel Punkte hast du gespielt?“ Welche dann meistens mit: „ Du meinst wohl: Wie wenig Punkte?“ oder „Frag mich was anderes!“ beantwortet wird. Wir fragen uns Jahr für Jahr wie man einen vollen „Schwung“ biomechanisch korrekt ausführt. Aber dass von den 102 „Schlägen“ 15 missratene Pitches/Chips und im Schnitt 40 Putts darunter waren, vergessen oder erwähnen wir nicht. Interessant ist, für alle die leidenschaftlich Golf spielen, unabhängig ihres Handicaps, doch nur, ob ihnen ihr persönlicher Schwung, der ihren körperlichen Fähigkeiten entspricht, gehört. „You got to own your swing“ heißt es so schön im Englischen. Das Problem ist doch, dass wir immer einen anderen „Schwung“ haben wollen. Nie zufrieden sind mit dem was wir getan haben. Weil in unserer Phantasie, in unseren Träumen, der mühelos und trotzdem energiegeladene mit einem E7 geschlagene Ball mit leichter rechts-links Kurve in herrlicher Parabel aus 145m knapp neben der Fahne landet. Mit nachweisbarem Backspin. Weil wir unsere Drives auf über 230m in die Mitte des Fairways platzieren wollen. Weil wir mit dem Fairway Holz das Grün des 460m langen Par 5 mit dem 2 „Schlag“ erreichen wollen. Weil wir unsere Chips „tot“ (ist der Ball eigentlich nicht erst tot wenn er dann im Loch ist?) an die Fahne legen wollen. Weil wir aus 15m nur 2 Putts machen wollen, um den Ball ins Loch zu befördern. Weil wir immer mehr als 36 Punkte haben wollen. Weil wir Birdies spielen wollen. Weil wir Eagles spielen wollen. Weil wir fehlerlos spielen wollen. Weil wir eigentlich eine 54er Runde spielen wollen. Weil wir ……. Warum landen momentan so viele Perfektionisten irgendwann beim Golf? Damit sie vom Perfektionismus auf die angenehmste Weise geheilt werden. Das Golfspiel zu erlernen bedeutet: Körperbewusstsein zu entwickeln, bewusst zu träumen, Gelassenheit zu erleben, konzentriert im Moment zu leben, die eigene Unperfektion zu akzeptieren und darüber Lachen zu lernen, Entscheidungen zu treffen und deren mangelhafte Ausführung zu akzeptieren. Es wird immer nur über Technik, Material, Scores etc. gesprochen. Es wäre schön wenn man mehr über das erfahren würde, was man emotional erlebt beim Golfen. Ich meine damit nicht, dass man sich über die Geschwindigkeit des Vorderflight erregt, einen fehlende Etikette zur Rage bringt, oder man sich an der Bekleidung seines Flightpartners stößt. Sich seine Emotionen zu vergegenwärtigen, warum die Nichtumsetzung des Ersehnten einen so oft frustriert beim Golf, einmal herzhaft lachen, wenn der Drive ins Out geht, wäre ein Anfang, um die Bedeutungslosigkeit der Handlungen am Golfplatz zu erkennen.

GOLF KOAN NOVEMBER 2008

Ein junger Pro besuchte den Meister Head Pro und fragte:"Was ist deine Lehre?" 

Dieser sagte:"Warum stellst du diese Frage?" 

Der junge Pro antwortete: "Ich habe viele gelesen und habe viele Head Pros besucht, habe aber noch keine gefunden, die mich restlos überzeugt hätte." 

Der Meister Head Pro erwiderte: "Mach ein Tag lang das Gegenteil von allem was du bisher getan hast."

PHASEN MEINER LEIDENSCHAFT

Ich begann meine Golferlaufbahn zufälligerweise im Alter von 40 (nachdem ich eigentlich erst frühestens mit 50 anfangen wollte) mit der „Hey, was erzählen denn die Leute? Golf ist doch nicht schwer“ Phase. Nach 12 Turnieren und mühelos erreichten Hcp -20, glitt ich reibungslos in die „Mit 50 spiele ich auf der ChampionsTour“ Phase. Danach kam die „Golfdigest und 20 andere Golfzeitschriften im Monat“ Phase. Mit 43 begann die sehr deprimierende „Ich muss weniger an Golf denken, sonst lässt sich meine Frau scheiden“ Phase. Diese wurde begleitet von der „Jeden Samstag/Sonntag beim Bügeln das vergangene PGATour Turnier auf CNBC ansehen“ Phase. Sie mündete sehr schnell in die „Ich zahle meinem Therapeuten € 100,-/50min und erzähle ihm dann nur von Golf“ Phase. 1 ½ Jahre und 3600 Euro später begann dann glücklicherweise die „Sie brauchen mich nicht mehr, denn sie therapieren sich ja am Golfplatz“ Phase, wodurch ich mir dann 4 Runden mehr im Monat leisten konnte. Nach 4 Jahren Stagnation bei Hcp -12, trotz zehntausender Übungsschwünge auf der Range, kam die ernüchternde „Das mit der ChampionsTour wird wohl doch nichts“ Phase. Diese wurde dann abgelöst von der „6 Jahre 30m slicen ist genug“ Phase. Mit Hcp -10 und seit Jahren praktiziertem Gefühls- und Intuitionsgolf, ging der Wahnsinn aber erst richtig los, denn die „Ich muss endlich Schwungtechnik verstehen“ Phase begann. Spät aber doch! Natürlich wartete ich die ganzen Jahre gespannt wann die “Material ist wichtig, um Single-Handicapper zu werden“ Phase beginnt. Zum Leidwesen von Herstellern, Golfshops und Clubmakern kam sie bis heute nicht. Mit zunehmendem Technikwissen und einem dezenten rechts-links Ballflug mit den Eisen fühlte ich mich bemüßigt auf der Driving Range meine hackenden Nachbarn mit der „Darf ich sie fragen, was sie seit 2 Stunden und 6 Körben Bälle mit ihren Schlägern aufführen“ Phase zubeglücken. Schnell befand ich mich in der „Wie haben sie das geschafft? Wahnsinn, ich hab den Ball mit dem E7 in die Luft und 120m weit geschlagen! Sind sie Golflehrer? Nein? Dann darf ich Sie aber zu einem Getränk einladen?“ Phase. In den letzten 3 Saisonen wurde es dann wieder ganz spezifisch mit folgenden kurzen Phasen. Zuerst begann die „Ich schieb jeden 50cm Putt rechts daneben“ Phase. Dann die „Ich kann auf der Runde einfach nicht chippen“ Phase. Die bis heute wiederkehrende „Kann ich endlich mal ohne Strafschläge ein Turnier beenden!“ Phase. Momentan befinde ich mich in der „Was soll es! Es ist doch nur ein Spiel und ich spiele diese Saison eine Parrunde“ Grandiositätswahnphase. In den 10 Jahren Golf gab es noch Subphasen wie: „Warum habe ich nicht schon mit 10 Jahren begonnen Golf zu spielen, dann wäre ich heute ein reicher Mann?“ Diese Phase ging aber Vernunft gesteuert parallel mit der „Ich bin ja die gleiche Generation wie Ballesteros, Faldo, Langer, Woosnam, Lyle! No chance!“Phase Die „Mizuno Blades sind geil!“ Phase. Die „Ich muss ins Fitness Studio“ Phase. Die „Das Geld liegt auf den Driving Ranges: Ich werde Golflehrer“ Phase Die „Ich werde nie mit dem Driver einen Draw zusammenbringen“ Phase Die „Es gibt keine negativen Gefühle“ Phase Die „Mit Zen-Meditation zum Scratchgolfer“ Phase

GOLF KOAN OKTOBER 2008

Ein verzweifelter Golfer kam zum Meister Head Pro, warf sich vor ihn auf den Boden und sagte: "Lehre mich die Wahrheit des Golfens." 

Der Meister Head Pro reagierte nicht. 

Daraufhin der Mann: "Sag mir wenigstens, wo ich suchen muss." 

Als er wieder keine Antwort bekam, flehte er: "Ist das Leben mit Golf denn wirklich so leer?" 

Der Meister Head Pro schüttelte den Kopf. Der Mann stand auf und ging. 

Später sagte der Meister Head Pro zu seinem Assistant Pro: "Ich hätte nicken sollen."