Sich dem Unterbewusstsein absichtslos ausliefern- kein Denken, kein Bewerten, kein Golfen. Pure Bewegung. Übung.

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GOLF KOAN JUNI 2010

Der Meister Head Pro deutete auf den von links nach rechts gekurvten Ballflug seines Schülers und sagte:

„Das nenne ich einen Slice. Wie würdest du das nennen?“

Der Schüler antwortete: „Würde ich auch Slice nennen.“

Darauf sagte der Meister Head Pro: „ Auf dieser großen Driving Range versteht keiner die Ballfluglehre!“

DAS ER-ICH PRINZIP

Kennen Sie den ER-ICH in ihnen?
Nein?
Sie lügen schamlos.
Denn (fast) jeder hat einen ER-ICH in sich. Sogar gestandene Tourpros.

Als ich voller Euphorie die ersten Schläge mit dem E7 machte, ein Spaulding Tourblade mit Stahlschaft in stiff aus dem Jahre 1977 (mein Onkel überreichte es mir zusammen mit einer vom vielen Durchblättern geschundenen deutschen Originalausgabe von Jack Nicklaus’ Golf - Mein Weg und den Worten
„Wenn du das Buch gelesen und verstanden hast, weißt du alles über Golf und wenn du das Eisen triffst; kannst du Golf spielen.“) befand ich mich noch in einem paradiesischen Urzustand des gedankenlosen, intuitiven Draufdreschens.
Mit 10 Finger Griff, meinem ¾ Hockeyschlag und der Unbekümmertheit meines ICH flog der Ball sehr hoch und genügend weit, um auf den Weg des weißen Balles zu geraten.
ES war einfach berauschend.
Aber irgendwann sollte ja aus dem verdammten Slice ein dezenter Draw werden.

ICH las das Buch und plötzlich war ER da.

Und suchte und fand Ziel strebend das ICH, das, geblendet von dessen verführerischen Verheißungen, in schizophrene Beziehung zum ER trat, um viel zu schnell zum ER-ICH zu werden.
ER, dem ICH glaubhaft das Paradies des perfekten Schlags mit tiefen Rundenscores und dem daraus resultierendem niedrigen Handicap versprechend, sollte von nun an nicht mehr von der Seite des ICH weichen.
Das ICH wollte ursprünglich nur spielen, sich verlieren.
In den sporadisch auftauchenden Momenten des Glücks. In den Weiten der Fairways, den Tiefen des Roughs, den Ondulationen der Grüns.
ER meinte verlieren sei wirklich nicht das Ziel.
ER versprach Ekstase, Bewunderung, Respekt, Siege, Glanz und Gloria.

Wo das ICH bisher erwartungslos, neugierig und ohne Zweifel auf den Ball schlug, hatte ER plötzlich Anweisungen, Ratschläge und Ermahnungen parat. Weckte Begehrlichkeiten, Länge und Präzision der Schläge betreffend. Stellte Forderungen.

Am Abschlag beim Ansprechen des Balles hieß es plötzlich:

„Denk dran: die linke Schulter startet und muss unters Kinn! Hau nicht zu früh drauf und schau den Ball an! Und stell dir die bewundernden Blicke deiner Flightpartner nach einer 260m Bombe vor!“

Worauf dem ICH, völlig überrumpelt von dieser ungewohnten Dreistigkeit der Einmischung, nur einfällt:

„Mach ich.“

„So wie auf der Range, verstanden?“

„Ja, mach ich.“

Nachdem der Ball dank der, bisher mit Gleichmut erfahrenen Bananenkurve, statt nach den erwarteten 260m nach nur 200m im tiefen Rough landet, grinst ER ganz ungeniert und meint:

„Sag mal, hörst du mir eigentlich zu? Was hatte ich gesagt? Schulter drehen! Nicht so früh drauf dreschen! Das gibt’s doch gar nicht. Wie oft muss ich es denn noch wiederholen? Ist ja peinlich!“
„ICH weiß. Beim nächsten Mal klappt es.“

Beim Betrachten der Lage des Balles im Rough ist ER mit guter Laune und Zuversicht zur Stelle.

„Ballposition! Und nimm ein Eisen mehr! Und schau den Ball an!“
„OK, mach ich.“

Zu kurz geraten und 40m zur Fahne liegend, grummelt ER nun vor sich hin.

„Ballposition hatte ich gesagt, Mann oh Mann!“

Um dann zu schmeicheln.

„Den kannst du jetzt, denk an die Hunderte gelungenen Pitches. Sei aber bloß nicht wieder neugierig und schau zu früh nach.“
„Ja mach ich.“
„Fett! Ich fass es nicht! Was hatte ich gesagt?“
„Ich weiß, ich hab wieder zu früh nachgeschaut.“
„Hör endlich auf mit dem Ich weiß und mach was ich dir sage!“

Einem 8m Par Putt, bergab mit leichtem Break, ins Gesicht starrend, säuselt ER nun.

„Pendel die Schultern und greif den Putter sanft. Dann geht der jetzt rein.“
„Mach ich.“
„Und lass ihn ja nicht zu kurz!“
„Mach ich, äh, mach ich nicht.“

Zu kurz! Immer noch 1,5m fürs Bogey und ER kann sich nun doch nicht mehr im Zaum halten.

„OK, du willst es heute anscheinend wieder nicht wahrhaben. Mach was ich dir sage, ich weiß wie es geht. Hör auf zu glauben, dass du es besser weißt. Schlägerblatt zum Loch und stopf das Ding jetzt!
„Mach ich.“
„Wehe du schiebst den unten vorbei!“
„Mach ich, äh, nein, mach ich nicht!“

Nach dem unerträglichen Tap In zum Doppelbogey unterhalb des Lochs verliert ER die Geduld.

„Gepusht, gepusht! Ich glaub es nicht. Wozu haben wir das denn nun stundenlang geübt? Wozu lese ich denn die ganzen Bücher, sehe mir die DVDs und youtube Videos an, geh mit dir zum Pro, analysiere deine Schwünge, mach mit dir clubfitting, such dir laufend das beste Material aus? Mach mir Gedanken um deinen Schwung und du? Meinst immer deinen Dickschädel durchsetzen zu müssen, meinst du wüsstest wie es geht. Mach doch einfach mal was ich dir sage! Hör mir zu! Willst du endlich mal was gewinnen mit deinem Golf? Und schau dir deine Flightpartner an, die lachen schon über uns. Wie peinlich! Hatten wir nicht eine Vereinbarung? Du machst was ich dir sage und kriegst dafür Glücksgefühle und ein Bombenhandicap!“
„ICH versuchs doch!“
„Nix versuchen, mach was ich dir sage! Immer das Gleiche mit dir.“

ER stellt nun zunehmend fest, dass ER ohne das ICH nicht existieren kann. Und das ICH erinnert sich zunehmend an das mühelose, zweifellose Tun, bevor ER auftauchte.
Und dann kommt, nach Jahren der Demütigungen, Beschimpfungen und Belehrungen, der Moment, in dem sich das ICH an die unbekümmerten Bewegungen seiner golferischen Anfangszeit erinnert und beginnt dem ER zu widersprechen.

„Also. Denk dran: Schuuultern dreh..“
„Halt doch den Mund, du nervst langsam! ICH mach das schon!“
„Ach ne! Willst dich jetzt auf deinen Körper verlassen? Diesen Körper! Wo ich dir seit Jahren sage, dass du ins Fitness Center gehen sollst. Sieh dich doch an! Slicet noch immer, lässt deine Chips zu kurz oder haust sie fett und wirst nie einen Putt weiter weg als 1m lochen. Hör auf mich, mach was ich dir sage und wir beide sind glücklich. Übrigens. Die neue Short game DVD aus den USA kommt morgen. Und dein neuer, speziell auf dich gefitteter Scotty Putter ist auch nächste Woche da.
Na dann, nur zu, wirst ja sehen was dabei raus kommt.“
„Genau, ich werd mich überraschen lassen diesmal. ICH gebe mein Bestmögliches und lebe dann damit was rauskommt.“
„Na super, dein Intuitionsgolf! Das kann ja was werden. Fällst doch gleich wieder in deine alten Muster zurück!“

ER fürchtet sich von nun an vor den zu gelingenden Schlägen und ICH freut sich auf die zunehmende Ruhe und Gelassenheit.
Und die Schläge gelingen zunehmend besser.

Weil ER nun vor dem eigentlichen Schlag seine Meinung kundtut, das ICH aufmerksam zuhört und dann abwägt ob es hilfreich ist. Um dann, wie in den Anfangszeiten aber nun von gutem Rat beseelt, seiner Natürlichkeit zu vertrauen.

„Du weißt, dass die Fahne zu nah am Wasser steckt. Mitte Grün! Verstanden?“
„Ja alles klar, hab ICH auch schon bemerkt. ICH werde eine saubere 8 ins Grün spielen, da kann nicht viel passieren.“
„Mist. ER war zu kurz. Grünrand! War doch ne 7.“
„Was soll’s. ICH chip den rein!“
„Ja mach das! ES wird schon klappen.“

Und ER fiel. ICH ist glücklich. ER ist glücklich.

ES kann nun aus ER-ICH ein ERICH werden.


Danke an groovER für seine Inspiration und sein Verständnis.

GOLF KOAN MAI 2010

Ein gewissenhafter Schüler kommt zum Meister Headpro und fragt:

„Wie soll ich den Ball ansprechen?“

Der MeisterHeadpro fragt den Schüler:

„Welche Ballmarke spielst du?“

„Pinnacle!“

GOLF KOAN APRIL 2010

Der Meister Head Pro sprach zu seinen beiden Assistant Pros:

„Ihr erwacht eines morgens und alles, die Menschen, die Sonne, der Platz, die Schläger, die Bälle, alles ist verschwunden.“

 

 

NEUE GOLFBÜCHER

Es wird jetzt langsam Zeit das Thema Golfbücher aufzugreifen, zumal ich seit 25 Jahren im Buchhandel tätig bin.
Als gelegentlicher Bezieher anglo-amerikanischer Golfliteratur bekomme ich von einem großen Internetkaufhaus per e-mail dann in unregelmäßigen Abständen dezente Hinweise auf Golfbücher, die meine bisher bekundete Neugierde befriedigen könnten.
Einige Beispiele dieser teilweise obskuren Auswahl, die man für mich trifft, möchte ich euch nicht vorenthalten.

1. "Bondage Golf" von Marquee D. Sade



Für sexuell extravagant Veranlagte sicher eine durchaus verlockende Herangehensweise weiter und länger zu werden. In wie weit man aber seine bevorzugte Domina mit auf eine Turnierrunde wird mitnehmen können, bleibt mir dann doch noch verborgen.


2. "The Art of Club Throwing" von Thomas D. Bolt



Ein Klassiker des "anger managements" auf dem Golfplatz. Autor Bolt geniesst Legendenstatus, begründet durch unzählige Anekdoten, von denen eine zum Staunen und Lachen animierende Auswahl in diesem schmalen Band versammelt wurde. Allein das Vorwort vom "Walrus" soll sein Geld schon wert sein.

3. "Skeleton Golf" von Dr.Phineas Lowcarb



Beim googlen nach Dr. Lowcarb, dessen Konzept nicht ganz stringent zu sein scheint, fiel auf, dass der liebe Herr Doktor sich anscheinend zu diesem Machwerk durch seine Tätigkeit als Diätexperte junger Hollywoodgrößen hat inspirieren lassen. Den Fotos und Angaben nach bringt Dr. Lowcarb momentan höchstens 90 Pfund auf die Waage und spielt ein Hcp von 12.

4. "Pride & Prejudice" und 5. "Sense & Sensibility" von Mike Austen





2 Reprints des in Schottland geborenen und Anfang des 20. Jahrhunderts nach Nordamerika ausgewanderten Austen. Berüchtigter Schwerenöter und Zocker, schildert Austen in diesen beiden Klassikern sowohl wie er reichen englischen Adligen und amerikanischen Magnaten durch Abschliessen immer absurderer Wetten das Geld aus der Tasche zieht, als auch wie er durch die Betrachtung der eleganten und mühelosen Bewegungen der Damen zu seinem später legendären Schwung kommt.


6. "Levitational Golf" von Nick Proudfoot



Wenn jemand der "Stolzfuss" heisst durch das Schweben über den Golfplatz bessere Scores verspricht, neige ich dazu - bei aller Toleranz und Neugierde gegenüber neuen Ansätzen, die das Golfspiel erleichtern sollen- dieses Machwerk nicht näher zu studieren. Zumindest soll durch konsequent angewendetes "floating" die Spieldauer auf unter 3 Stunden gebracht werden können.

7. "How to analyze your swing to death" von Nick van Stolterfoht



Der Autor weiss als einer der Mitentwickler moderner Golfschwunganalysesoftware (Y2) wovon er schreibt. Dieses Buch ist an alle Winkel- und Vektorenfetischisten gerichtet, denen es nicht reicht vom lokalen Golflehrer die Anweisung zu bekommen, locker zu schwingen.
Das Buch lebt von der trockenen, wissenschaftlichen Sprache und lüftet auf unsentimentale Weise das eine oder andere Schwunggeheimnis.

8. "Short Stick" von Dr. Niclas Snoopenfort


Bücher über das Putten, des Golfspiels kleinen Stiefbruder, erfreuen sich selten besonderer Wertschätzung und gesteigertem Interesse. Snoopenfurt, der laut Klappentext stolze 2,03m misst, hat, des Verlängerns seines Putterschaftes letzlich überdrüssig, in Jahre langem Selbstversuch herausgefunden, dass es durch die im Titelbild dargestellte Haltung dem leidenschaftlichen Golfer möglich ist bis ins hohe Alter mit Hilfe von hochdosierten Schmerzmitteln mit weniger als 40 Putts über die Runde zu kommen. Mit 20 Röntgenaufnahmen. Nur für Puttfreaks und Physiotherapeuten zu empfehlen.

9. "Be your own mental guru" von Rev. Sri Nick



Bücher, die sich der (Golf)Psyche widmen, wecken bekanntlich meine besondere Neugierde und wenn sie noch dazu Hcp Verbesserungen von 10 Schlägen versprechen, bin ich Feuer und Flamme.
Nach mühsamer Recherche lässt sich über den Autor nur berichten, dass dieser ein ehemaliger, erfolgloser NationwideTour Spieler war, der sich nach Beendigung der Karriere in den 90er Jahren als presbyterianischer Wanderprediger im Mittleren Westen versuchte und Anfang des 21. Jahrhunderts im Death Valley auf einen nordkoreanischen Zenmönch traf, der ihm zum golferischen Satori verhalf. Durch glückliche Fügung lernte er Richard Gere kennen, der ihm Zugang zu Hollywoodgrößen ermöglichte, denen Rev. Sri Nick, wie er sich nun nennt, durch Verabreichung von Schlägen seines gefürchteten 60° Cleveland Lobwedge, zu absichtslosem Tun im Hier und Jetzt und Handicaps um 10 verhalf.
Das Buch selbst scheint laut Inhaltsangabe in erster Linie den Fokus auf die Biographie des Autors zu legen. Zu den mentalen Tricks gibt es auf Seite 203 nur den Hinweis auf die Möglichkeit Wochendseminare mit dem Meister in Palm Springs zum Schnäppchen Tarif von US$ 7000,- buchen zu können. (www.srigolf.com)

10. "Monkey Golf" von N.J.Stoltentrott



Stoltentrott, passionierter Golfer und anerkannter Primatenforscher, wurde zufällig auf die Idee gebracht seine golferische Passion mit seinem Forschungsgebiet zu verbinden. Als er eines Tages sein Golfbag mit ins Labor nahm, beobachtete er wie seine beiden Schimpansen Augusta und Boo seine Schläger und Bälle entwendeten und ihm darauf mit spielerischer Leichtigkeit und Unbekümmertheit zeigten wie einfach der Golfschwung in seiner natürlichen Bewegung sein kann. Alle Erkenntnisse über Griff, Ansprechposition und kinematischer Kette müssen laut Stoltentrott ab sofort neu definiert werden.
Der Golfchannel möchte ihn für eine 12 teilige Serie mit Charles Barkley zusammenbringen, um diesem mit Stoltentrotts revolutionären Übungsreihen endlich zu einem wiederholbaren natürlichen Schwung zu verhelfen.


Alles in allem ist es erstaunlich was sich Wissenschaftler, Dilettanten, Visionäre und Golfverrückte einfallen lassen, um uns Leidende von unseren Depressionen, Schimären, fehlgeleiteten Ambitionen und überzogenen Erwartungen zu heilen.
Den einen oder anderen Titel werde ich mir sicher bestellen.

Ich wünsche alle meinen Lesern eine lustvolle neue Saison 2010 (wenn sie denn nun endlich beginnen möge)

GOLF KOAN MÄRZ 2010

Ein junger Golfer, der oft auf der Range anzutreffen ist aber nie eine Stunde nimmt, kam eines Tages zum Meister Headpro und sagte:
"Ich komme mit meinem Schwung nicht weiter. Bitte gib mir einen Fingerzeig."
Der Meister Headpro nahm sein Eisen 7, schlug einen Ball direkt über die 150m Markierung und fragte den jungen Mann:
"Wer hat den Ball bewegt?"
Später sagte er lächelnd zu seinem Assistant Pro:
"Ich sollte zum Zirkus gehen."

DER NAGEL ODER DER BALL? GOLFLEHRVIDEOS AUF YOUTUBE

Ich liebe sie - die Anleitungs Videos auf U-Tube.
Für alle Bereiche des Golfschwungs gibt es Videos, die uns Frühentwinklern, von aussen nach innen Schwingern, Schulterschmeissern und Kraftgolfern den Weg zur richtigen Bewegung zeigen sollen.
Topgurus a la Haney, Harmon und Leadbetter, inzwischen Tausende ClubPros und dilettierende Technikfreaks versuchen uns mit immer neuen Anleitungen und Analogien die einzelnen Teile des Golfschwungs näher zu bringen.
Ich habe versucht herauszufinden, was z.B. den Downswing (Transition) einleitet und bin dabei auf eine Vielzahl an Möglichkeiten gestossen, die sich, zur großen Überraschung, teilweise herrlich widersprechen.
Die Quintessenz meiner Suche gibts im Video zu sehen.
Mein persönlicher Favorit ist Mr. Golden mit seinem "The nail is creating the downswing! Zingg!"
BEGNADET!


GET RHYTHM, WHEN YOU GET THE (SWING) BLUES

Die klassische Golflehre lehrt uns Dutzende Teilaspekte, die der Novize sich mühsam erarbeiten muss. Zwischen dem richtigen Griff, einem korrekten Takeaway, der vollen Schulterdrehung, dem richtigen Lag bekommen, dem getimten Release, der Position der Hände im Impact , der gleichmäßigen Gewichtsverlagerung auf das linke Bein, der perfekten Balance im Finish lauern noch viele Bewegungs-und Koordinationsfallen, in die wir alle allzu gerne tappen. Weil wir so versessen darauf sind, technische Details aufzusaugen, die ein Bilderchaos in unserem Kopf hervorrufen.Wovon träumen wir alle sehnsüchtig? Von der mühelosen, flüssigen Bewegung, die darin mündet, den Ball scheinbar ohne Kraftaufwand in die Höhe, in die Tiefe des Fairways und ins Herz des Grüns fliegen zu lassen. Besinnen wir uns auf das, was in jedem von uns innewohnt: das Metrum, das von unseren Herzen bestimmt wird. Horchten wir einmal vor dem Schwung in unsere Herzen so werden einige eines Rumpeln, eines gewaltigen Pochens gewahr werden. Lassen wir das Herz gleichmäßig und ruhig schlagen und vergessen wir für 2:23 Minuten die ganzen Details und saugen wir den Tanz der Meister auf.


GOLF KOAN FEBRUAR 2010

Ein junger Golfer kam zum Meister Head Pro und fragte ihn:
"Ich suche den Weg Scratch zu spielen. Kannst du mir helfen?"
"Der Meister Head Pro antwortete:
"Nein ich kann dir nicht helfen, aber komm doch morgen wieder vorbei."
Einen Tag später kam der junge Golfer wieder und fragte:
"Ich suche den Weg Scratch zu spielen. Kannst du mir helfen?"
Der Meister Head Pro antwortete:
"Nein ich kann dir nicht helfen, aber komm doch morgen wieder vorbei."
Am nächsten Tag trat der junge Golfer wieder vor den Meister Head Pro und wollte seine Frage erneut stellen.
Der Meister Head Pro unterbrach ihn aber gleich und sagte:
"Du kennst die Antwort, warum stellst du die Frage?"

GOLF KOAN JANUAR 2010

Ein Mann mit niedrigem Handicap und speziell gefitteten Schlägern sprach den Meister Head Pro an und fragte nach dem Sinn des Golfens. Der Meister Head Pro erwiderte:
"Ich sage es dir, du darfst es aber unter keinen Umständen jemandem weitererzählen:
Der Sinn des Golfens ist niedriges Handicap und gefittete Schläger."
Der Mann war sehr glücklich, bedankte sich und ging.